
Regierungsmitglieder bei einer Pressekonferenz, Redner im Hohen Haus, Gäste von Diskussionsrunden und Fernsehgalas… Sie alle nehmen ihren Mund-Nasen-Schutz ab, bevor sie vor einer größeren Gruppe reden.
Warum?
Vermutlich, damit alle Zuseher*innen und Zuhörer*innen ihren Ausführungen hinreichend folgen und diese auch anhand der Mimik gut verstehen können.
Was hier gilt, gilt für den Unterricht unserer Kinder allemal.
Vermummte Lehrkräfte sind schwer zu verstehen. Der Mund-Nasen-Schutz verschluckt viel des Gesagten und die Zuhörer*innen – unsere Kinder – müssen mit erhöhter Aufmerksamkeit den Ausführungen folgen, um diese auch vollumfassend verstehen zu können. Das ist anstrengend.
Umgekehrt müssen die Kinder viel lauter sprechen als sonst, um durch den Mund-Nasen-Schutz gut verstanden zu werden. Auch das ist anstrengend.
Darüber hinaus sind nonverbale Kommunikation wie z.B. Mimik oder das Ablesen von Emotionen aus dem Gesicht des Gegenübers wesentliche Faktoren der Verständigung, die durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erheblich beeinträchtigt werden.
Die Maske ist beengend und stört. Die Kinder haben das Gefühl darunter viel schwerer atmen zu können und nicht wenige klagen nach längerem Tragen der Maske über Kopfschmerzen. Eine aktuelle Untersuchung am Universitätsklinikum Leipzig zeigt: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vermindert die körperliche Belastbarkeit von gesunden Kindern und Erwachsenen.
Von den Hygieneproblemen durch langfristig getragene und selten gewechselte oder gewaschene Masken ganz zu schweigen.
Für Kinder ist das langfristige Tragen von Masken nicht zumutbar!
In diesem Sinne spricht sich der Landesverband der Elternvereine öffentlicher Pflichtschulen OÖ klar gegen eine Maskenpflicht während der Unterrichtszeit aus!
Es müssen andere Mittel und Wege zur Minimierung des Infektionsrisikos gefunden werden!
Helmut Hodanek
Präsident
Manfred Schmidt
Kassier
Daniela Schwabegger
Schriftführerin
Damir Saračević
Beirat für interkulturelle Angelegenheiten
Annemarie Dullinger
Schriftführerin-Stv.